6 Monate Datenschutz-Grundverordnung

Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

(1709 Wörter – Lesedauer: ca. 7 Minuten)

Seit dem 25. Mai 2018 ist die europäische Datenschutzgrundverordnung endgültig anwendbar. In Kraft getreten ist sie bereits zwei Jahre früher, sorgte aber erst ganz am Ende des Übergangszeitraums für größeres Aufsehen.

Als betroffene Person hat man unter anderem das Recht auf Auskunft. Damit kann ich erfragen, welche Daten Firmen von mir speichern.

Ich habe versucht, in den letzten 6 Monaten dieses Recht in Anspruch zu nehmen und wollte von Firmen wissen, was über mich gespeichert wird. Das Ergebnis ist überwiegend enttäuschend gewesen.

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Quellgebiet mit Baumgruppen

Seit 11 Jahren lebe ich nun in Mombach, und noch immer finde ich Ecken in meinem Stadtteil, die ich zuvor noch nicht gesehen habe. Dazu gehört das Naturdenkmal am Südlichen Ende der Straße „Auf der Langen Lein“. Das rund 4 Hektar große Waldgebiet befindet sich, von Mombach kommend, hinter einer rot-weißen Schranke, die ein wenig abschreckt, aber nur das Befahren mit Autos verhindern soll.

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Wir sehen den selben Mond

Eine bedeutende Woche liegt hinter uns.
Du bist jetzt Führungskraft in einer noch größeren Firma, was dir ein noch höheres Gehalt einbringt.
Ich habe den Anruf bekommen, dass ich den ersehnten 450-Euro-Job bekommen habe, der mir das Studium finanzieren soll.
Du feierst deinen Aufstieg mit deiner Frau beim besten Italiener der Stadt, wo ihr mit dem teuersten Rotwein, den die Karte zu bieten hat, anstoßt. Vor dem Fenster siehst du den zunehmenden Mond.

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Orientierung

Ein Text für die Zertifikatsfeier, der auf ein wunderbares Jahr FSJ Politik/FSJ Kultur zurückblickt

Wo bin ich?
Und wo möchte ich hin?

Wer bin ich?
Und wer möchte ich sein?

Bin ich glücklich?
Und was bedeutet Glück für mich?

Habe ich Zeit, mich mit all diesen Fragen auseinander zu setzen?
Eigentlich nicht!

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Kampf der Bücher

Tiefste Nacht. Das Haus ist dunkel. Der Hausherr schläft, während im Bücherregal eine nächtliche Meinungsverschiedenheit ausgetragen wird. Der E-Book-Reader und die Bücher streiten sich mal wieder, wer nun besser sei.
„Ey, ihr alten Säcke, macht euch hier nicht so breit. Nehmt euch mal ein Vorbild an mir. Etliche tausend Seiten auf ein paar Millimetern.“
Das war eindeutig der E-Book-Reader. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, fühlte sich persönlich angegriffen.

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